„Dortmund ist ein neues Abenteuer“ – Rekord-Teilnehmerin auf der Jagd nach dem dritten Titel

Anna Cavallaro startet mit neuem Pferd Mónaco Franze ins Rennen / Mit VoltigierService gibt es 20 % Rabatt

Dortmund (VoltigierService). Das FEI Weltcup-Finale der Voltigierer kehrt zurück zum SIGNAL IDUNA Cup nach Dortmund. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr werden die weltbesten Pferdeakrobaten beim Showdown der Winter-Weltmeisterschaft vom 2. bis 5. März 2017 erneut ihre Sieger in den drei Kategorien Damen, Herren und Pas-de-Deux küren. Mit Anna Cavallaro aus Italien ist die erfolgreichste Dame der Weltcup-Historie am Start. Die 31-Jährige war bei allen bisherigen Finals dabei. In Dortmund bestreitet die Rekord-Teilnehmerin nun die siebte Endrunde – erstmals mit ihrem neuen Top-Pferd Mónaco Franze (zehnjähriger Wallach). Mit einem dritten Triumph würde die Weltcup-Siegerin der Saison 2012/13 und 2013/14 ein weiteres Kapitel Voltigier-Geschichte schreiben. VoltigierService sprach mit der Weltcup-Führenden und Weltranglisten-Dritten aus Verona über ihre Ambitionen in den Westfalenhallen.

Sie haben alle Weltcups live erlebt – Wie hat sich die Serie in den vergangenen Jahren entwickelt?

Der Weltcup ist eine wundervolle Möglichkeit, sich und vor allem den Voltigiersport zu präsentieren. Es ist eine wahre Show für das Publikum und das erachte ich als sehr wichtig. Wir erschließen uns im Weltcup neue Zuschauer und Fans und das ist uns von Jahr zu Jahr immer besser gelungen. Viele Menschen kommen mittlerweile zu den großen Events, nur um uns zu sehen. Dafür betreiben wir diesen großen Aufwand, dafür voltigieren wir. Wir haben die Chance, den Zuschauern durch unsere Küren eine Möglichkeit des Träumens zu vermitteln. Wir können sie emotional berühren. Ich durfte alle Weltcup-Finals miterleben und werde dennoch nicht müde. Ich freue mich noch immer auf jeden Winter.

Was sind Ihre schönsten Erinnerungen an ihre Weltcup-Starts?

Meine schönsten Erinnerungen in dieser Saison habe ich an die Auftakt-Station in Spanien im November. Es war für mich und mein Team der erste Auftritt bei der Madrid Horse Week und zudem der erste Weltcup mit unserem neuen Pferd Mónaco Franze. Madrid ist ein wundervolles Event mit einer perfekten Organisation. Ich bin sicher, wir kehren nächstes Jahr dorthin zurück. Ich erinnere mich natürlich auch sehr gern zurück an meine beiden Final-Siege in Braunschweig und Bordeaux mit meinem Longenführer Nelson Vidoni und meinem ehemaligen Spitzenpferd Harley, den ich über alles liebe. Das waren sensationelle Momente meiner Karriere und ich erinnere mich an jedes Detail – die Arenen, die Zuschauer, die Aufregung und unsere Freude. Ich kann Harley nur danken, dass er mir das alles ermöglicht hat.

Was bedeutet Ihnen das Finale in Dortmund? Wie lautet Ihr Ziel?

Das Finale in Dortmund ist ein neues Abenteuer mit unserem neuen Pferd. Die Westfalenhalle ist keine leichte Arena für unerfahrene Pferde, aber wir arbeiten hart daran und wollen unser Bestes geben. Mein Ziel ist es, einen guten Wettkampf zu zeigen. Ich möchte während der Kür ruhig und entspannt bleiben. Aber das wird eine große Herausforderung.

Was sind die Stärken Ihres Teams?

Unsere Stärke ist unser Zusammenhalt. Auf jede Art und Weise und in jeder Situation versuchen wir, eine Einheit zu bleiben. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass wir immer hart und akribisch trainieren. Wenn wir etwas nicht schaffen, dann stehen wir wieder auf, um noch härter zu arbeiten und es beim nächsten Mal besser zu machen.

Ihr Longenführer Nelson Vidoni ist eine wahre Ikone und ein ganz eigener Charakter und im postitiven Sinne spezielle Erscheinung im Voltigiersport. Wie groß ist sein Anteil an ihrer Entwicklung?

Nelson ist ein sehr wichtiger Teil des Erfolgs. Ich würde sogar sagen, er ist fundamantal. Ich habe vor 20 Jahren angefangen bei ihm zu voltigieren. Und wir arbeiten heute noch immer zusammen. Ich denke, das sagt schon alles. Er arbeitet unglaublich gut mit den Pferden. Aus diesem Grund kann ich mich auf dem Pferd voll und ganz auf mich selbst und meine Übungen konzentrieren und ihm die Arbeit an der Longe ruhigen Gewissens überlassen.

Wie gut funktioniert die Zusammenarbeit im Training?

Ich denke, das Training ist für Außenstehende manchmal sehr interessant. Nelson und ich kennen uns natürlich sehr gut und geraten oft in heftige Diskussionen über voltigiertechnische Dinge. Doch nach nur wenigen Momenten stimmen wir dann meistens direkt überein und können mit dem Training weitermachen.

Was macht Nelson Vidoni aus und wie funktioniert die Zusammenarbeit?

Nelson kommt ja eigentlich aus Argentinien und kam im Alter von 27 Jahren nach Italien. Er hat großes Temperament und ein großes Herz. Gemeinsam betreiben wir unsere eigene Voltigierschule LA Fenice, in der wir mit etwa 40 Voltigierern unterschiedlichster Leistungsklasse arbeiten. Zusätzlich betreuen wir auch Kinder mit Behinderung. Diese Arbeit ist sehr wichtig für mich. Ich liebe es, mit diesen Kindern zusammen zu sein. Sie geben mir die gesamte Kraft für mein Leben. Sie geben mir so viel Liebe.

Zahlen & Fakten
Die Vorjahres-Sieger: Simone Jäiser (SUI/beendete nach Dortmund ihre Karriere), Daniel Kaiser (GER/Delitzsch), Pia Engelberty und Torben Jacobs (GER);
erste Weltcup-Saison wurde 2011 mit dem Finale in Leipzig beendet;
Dortmund 2017 ist das siebte Finale in der Geschichte des Voltigier-Sports;
das Weltcup-Finale wurde bislang dreimal in Deutschland ausgetragen (Leipzig 2011, Braunschweig 2013, Dortmund 2016), zweimal in Bordeuax / FRA (2012 und 2014) und einmal in Graz / AUT (2015);
sechs Damen und Herren und vier Pas-de-Deux sind für das Finale qualifiziert;
Rekord-Teilnehmerin: Anna Cavallaro (immer dabei gewesen);
insgesamt waren 10 Athleten (von 19) aus allen drei Kategorien (Damen, Herren, Pas-de-Deux) schon 2016 in Dortmund dabei;
die meisten Weltcup-Siege in allen Disziplinen konnte bislang Deutschland einfahren (4), gefolgt von Frankreich und Schweiz (jeweils 3), Italien und Österreich (jeweils 2) und Großbritannien (1).

VoltigierService.de ist Medienpartner des Weltcup-Finals der Voltigierer in Dortmund, versorgt die Fans bereits im Vorfeld mit stets aktuellen News, Informationen und Spezial-Aktionen und bietet für alle Voltigier-Fans Tickets mit exklusiven 20 % Rabatt, Bestellung unter:
Online-Anmeldung
(Die Daten werden an den Veranstalter weitergeleitet. Es können nur vollständig ausgefüllte Formulare bearbeitet werden.)

Zeitplan:
Donnerstag, 2. März 2017 – Warm Up (freier Eintritt)
Freitag, 3. März 2017 – Abendveranstaltung – 1. Umlauf Damen, Herren und Pas-de-Deux & Tra-Volta Show
Samstag, 4. März 2017 – Tagesveranstaltung – Finale Damen und Pas-de-Deux + Autogrammstunde & Abendveranstaltung – Tra-Volta Show
Sonntag, 5. März 2017 – Tagesveranstaltung – Finale Herren