„Es gibt in diesem Jahr ausschließlich Favoriten “ – Daniel Kaiser startet Projekt Titelverteidigung mir Sir Bernhard

Vorjahres-Sieger kehrt mit Sir Bernhard und Tra-Volta Show zurück in die Westfalenhallen / Mit VoltigierService gibt es 20 % Rabatt

Dortmund (VoltigierService). Das FEI Weltcup-Finale der Voltigierer kehrt zurück zum SIGNAL IDUNA Cup nach Dortmund. Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr werden die weltbesten Pferdeakrobaten beim Showdown der Winter-Weltmeisterschaft vom 2. bis 5. März 2017 erneut ihre Sieger in den drei Kategorien Damen, Herren und Pas-de-Deux küren. Als Titelverteidiger der Herren kehrt Daniel Kaiser zurück in die Westfalenhallen – als Athlet und mit seiner Showgruppe. Der Sportfotograf und internationale Voltigiertrainer aus Delitzsch blickt mit großer Freude zurück und voraus auf das Weltcup-Finale in Dortmund. VoltigierService sprach mit dem 30-Jährigen Weltranglisten-Dritten über seinen Vorjahres-Titel, sein verletztes Pferd Down Under und die Tra-Volta Show.

Mit 30 Jahren sind Sie der älteste Herr im Starterfeld. Kann es der alte Mann noch?

Ich habe mich insbesondere im vergangenen Jahr in vielen Bereichen dank und mit der Hilfe meines Trainers Kai Vorberg noch einmal steigern können. Ich fühle mich absolut fit und freue mich auf jeden Wettkampf.

Der Titel im vergangenen Jahr kam recht überraschend. Wie ordnen Sie Dortmund 2016 in Ihrer Karriere ein?

Der Weltcup-Titel im letzten Jahr ist zweifelsohne das bisherige Highlight meiner Karriere. Ich bin meinem Team und vor allem meinem Pferd Down Under unglaublich dankbar, dass sie diese Erfahrung möglich gemacht haben und ich diesen Erfolg erleben durfte.

Stichwort Down Under: Ihr Pferd ist in diesem Jahr nicht fit. In welcher Konstellation gehen Sie das Weltcup-Finale an?

Ich bin natürlich etwas traurig, dass ich die Titelverteidigung nicht mit Downy angehen darf. Aber er ist mir definitiv nichts schuldig und erhält selbstverständlich jede Zeit, die er für seine Genesung benötigt. Ich bin glücklich, dass ich mit Sir Bernhard RS von der Wintermühle von meinem Trainer Kai Vorberg ein absolutes Spitzenpferd im Zirkel habe und mit Nina Vorberg auch meine gewohnte Longenführerin an meiner Seite weiß. Wir sind zwar in dieser Konstellation noch nicht oft gestartet, aber dennoch mittlerweile ein sehr eingespieltes Team.

Wie haben Sie die Qualifikations-Serie erlebt?

Deutlich schwieriger als im Vorjahr. In Madrid bin ich mit einer persönlich guten Leistung gestartet. Dann kamen zwei zähe Wettkämpfe in Salzburg und Mechelen, bei denen ich alles andere als zufrieden mit mir war. Erst zum Abschluss bei meinem Heimspiel in Leipzig habe ich wieder die Leistung in den Wettkampf gebracht, die ich mir erhofft hatte.

Was mit einem Sieg belohnt wurde. Fühlen Sie sich als (Mit-)Favorit?

Als Favorit nicht, aber ich hoffe, dass ich wieder um die Podestplätze mitkämpfen kann. Es ist in diesem Jahr so spannend wie nie zuvor. Mit Lukas Heppler, Jannik Heiland, Clément Taillez und mir haben gleich vier Athleten Qualifikations-Etappen für sich entscheiden können. Hinzu kommt mit Jannis Drewell die Nummer eins der Welt und mit Balázs Bence ein absolut konkurrenzfähiger Shootingstar. Der amtierende Vize-Weltmeister hat es nicht geschafft, das Finale zu erreichen. Das sagt viel über das unglaublich hohe Niveau, das wir derzeit haben. Das Publikum darf sich also auf ein wirklich außergewöhnliches Herren-Finale freuen. Es gibt in diesem Jahr ausschließlich Favoriten. Ich bin extrem stolz darauf, dass ich Dortmund auch ohne Down Under erreicht habe und damit überhaupt die Chance bekomme, den Titel zu verteidigen. Das sehe ich angesichts der aktuellen Leistungsdichte nicht als Selbstverständlichkeit.

Sie werden in Dortmund nicht nur im Voltigier-Wettkampf vertreten sein …

Ja, mit meiner Showgruppe „Tra-Volta“ (eine Kombination aus motorisierten Pferdestärken, Parkour, Akrobatik und Voltigieren) werden wir auch im Rahmenprogramm auftreten und die Premiere unserer neuen Show präsentieren, worauf ich mich schon wahnsinnig freue. Dortmund ist genau der richtige Ort dafür und wir danken Dr. Funke und seinem Team von ESCON-Marketing für diese Bühne, die sie uns und unserem fantastischen Sport bieten.

Zahlen & Fakten
Die Vorjahres-Sieger: Simone Jäiser (SUI/beendete nach Dortmund ihre Karriere), Daniel Kaiser (GER/Delitzsch), Pia Engelberty und Torben Jacobs (GER);
erste Weltcup-Saison wurde 2011 mit dem Finale in Leipzig beendet;
Dortmund 2017 ist das siebte Finale in der Geschichte des Voltigier-Sports;
das Weltcup-Finale wurde bislang dreimal in Deutschland ausgetragen (Leipzig 2011, Braunschweig 2013, Dortmund 2016), zweimal in Bordeuax / FRA (2012 und 2014) und einmal in Graz / AUT (2015);
sechs Damen und Herren und vier Pas-de-Deux sind für das Finale qualifiziert;
Rekord-Teilnehmerin: Anna Cavallaro (immer dabei gewesen);
insgesamt waren 10 Athleten (von 19) aus allen drei Kategorien (Damen, Herren, Pas-de-Deux) schon 2016 in Dortmund dabei;
die meisten Weltcup-Siege in allen Disziplinen konnte bislang Deutschland einfahren (4), gefolgt von Frankreich und Schweiz (jeweils 3), Italien und Österreich (jeweils 2) und Großbritannien (1).

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