Weltcup-Finale Dortmund – Im Portrait: Lukas Heppler (SUI)

Dortmund (VoltigierService). Das FEI Weltcup-Finale der Voltigierer kehrt zurück zum SIGNAL IDUNA Cup nach Dortmund. Nach den erfolgreichen Showdowns in den Jahren 2016 und 2017 werden die weltbesten Pferdeakrobaten beim letzten Akt der Winter-Weltmeisterschaft vom 22. bis 25. März 2018 erneut ihre Sieger in den drei Kategorien Damen, Herren und Pas-de-Deux küren.

Nur die besten sechs Damen und Herren sowie die höchstplatzierten vier Doppel-Paarungen der sechs vorangegangenen Qualifikations-Turniere (Madrid, Paris, Salzburg, Mechelen, Leipzig, Offenburg) dürfen die Reise in die westfälische Metropole – seit jeher eine Hochburg des Voltigiersports – antreten.

Wir stellen die Teilnehmer vor. Heute: Lukas Heppler.

Kaum ein Voltigierer hat sich in den letzten Jahren so schnell und erfolgreich in der Weltspitze etablieren können wie Lukas Heppler – kein anderer Teilnehmer hat bereits an so vielen Weltcup-Finals teilgenommen wie der Schweizer. Der SIGNAL IDUNA CUP 2018 in Dortmund wird für den Business-Analysten sein siebter Showdown der FEI Winter-Serie sein. Damit zieht der 25-Jährige vom Nationalen Pferdezentrum Bern in puncto Final-Teilnahmen mit Rekord-Halterin Anna Cavallaro gleich (die Italienerin geht in dieser Saison nicht an den Start).
Der Weltranglisten-Dritte blickt erneut auf eine äußerst erfolgreiche Qualifikation zurück. Wie schon im Vorjahr rangiert der Eidgenossen nach den sechs Auftakt-Stationen an der Spitze des Feldes. Gleich zu Beginn der Serie wiederholte Heppler seinen Sieg in Madrid. Nach dem Triumph in der spanischen Metropole auf dem Rücken des italienischen Vierbeiners Monaco Franze folgten zwei dritte Ränge im Rahmen der Amadeus Horse Indoors in Salzburg auf Ramazotti und bei der Partner Pferd in Leipzig mit Keep Cool. Zum Abschluss gelang ihm dann noch einmal ein Sieg bei der Weltcup-Premiere in Offenburg – diesmal mit Acardi von de Kapel. Damit war Heppler der einzige Athlet, der in dieser Saison mit vier unterschiedlichen Pferden in den Zirkels einlief. Umso beeindruckender, dass jedes Mal ein Podestplatz heraussprang. Die Führung im Ranking mit der Maximalpunktzahl (30) hat sich der Schweizer damit redlich verdient. Für den Showdown in den Westfalenhallen bringt ihm das jedoch bis auf die Teilnahme nichts. Denn in Dortmund starten alle Athleten – entsprechend der Regularien in den Weltcup-Finals der anderen Pferdesport-Disziplinen – wieder bei null. Heppler gilt aufgrund seiner Vorleistungen natprlich als einer der Top-Favoriten. 2014 konnte er in Bordeaux bereits auf dem Podets mit Rang drei glänzen. 2015 in Graz kam Rang vier hinzu, 2016 in Dortmund der fünfte Platz, ehe er sich im Vorjahr nur Jannis Drewell aus Gütersloh geschlagen geben musste. Somit fehlt dem Cheforganisator des 3-Sterne-CVIs in Bern, der bei der EM 2017 auf Rang vier landete, in seiner Platzierungs-Sammlung lediglich noch der Triumph.
Dortmund hat für Heppler einen immensen Stellenwert. „Für mich ist es der Höhepunkt einer abermals hart umkämpften Wintersaison, die fünf verschiedene Gewinner hervorbrachte und deshalb ein spannendes Finale verspricht.“ Neben den Weltreiterspielen in Tryon im September ist das Weltcup-Finale „das Highlight der Saison“. Seine größte Stärke liegt nach Ansicht des Athleten wie schon im Vorjahr in seiner Konstanz. Heppler weiß: „Am Weltcupfinale geht es über drei Durchgänge, auch wenn die Warm-up-Runde nicht ins Endergebnis zählt. Das spielt mir in die Karten.“ Das schönste Erlebnis bislang im Rückblick auf die laufende Winter-Saison? „Es fühlte sich wirklich gut an, die Finalqualifikation mit einem Sieg in Madrid zu beginnen und mit einem Sieg in Offenburg abzuschliessen.“ Die Stategie für Dortmund ist klar: „Ich möchte ein letztes Mal alles aus der einstudierten Kür und dem Thema herausholen, bevor es in die neue Saison geht.“ Zielsetzung? „Drei Runden lang mein Potenzial abzurufen und es der Konkurrenz so schwer wie möglich zu machen. Und ich hätte natürlich nichts dagegen, meinen Medaillensatz an Weltcupfinals zu komplettieren“, erzählt Heppler mit einem Augenzwinkern. Die Konstellation seines Teams ist vielversprechend: „Ich komme mit Acardi van de Kapel und Monika Winkler-Bischofberger.“ Die Erfolgstrainerin vom Club Lütisburg ist eine der erfahrensten Longenführerinnen der Voltigier-Szene und eine zusätzliche, erfolgsversprechende Komponente. Der zwölfjährige belgische Schimmel hatte bei den BadenClassics im Übrigen seinen ersten Weltcup-Einsatz. „Ich war zum allerersten Mal überhaupt auf ihm und doch waren wir von Anfang an ein eingespieltes Team“, berichtet Heppler, der in Dortmund nun ein letztes Mal seine Choreografie zum Thema „Dr. Stange“ (Film aus dem Marvel Cineverse) präsentieren wird.

Zahlen & Fakten
Der SIGNAL IDUNA Cup in Dortmund 2018 ist Austragunsort des 8. Weltcup-Finals (5. Weltcup-Finale im Pas-de-Deux);
Vorjahres-Sieger: Silvia Stopazzini und Lorenzo Lupacchini (ITA); Anna Cavallaro (ITA); Jannis Drewell (GER/Gütersloh);
erste Weltcup-Saison wurde 2011 mit dem Finale in Leipzig beendet, Siegerin damals: Simone Wiegele vom RSV Neuss-Grimlinghausen (erste und bislang einzige deutsche Titelträgerin), Patric Looser (SUI) – jetzt Trainer und Longenführer im Voltigierverein Köln-Dünnwald;
erstes Weltcup-Saison im Pas-de-Deux: 2013/14 mit Finale in Bordeaux – Premieren-Sieg für Jasmin Lindner und Lukas Wacha (AUT);
Weltcup-Finale wurde bislang viermal in Deutschland ausgetragen (Leipzig 2011, Braunschweig 2013, Dortmund 2016 und 2017), zweimal in Bordeuax / FRA (2012 und 2014) und einmal in Graz / AUT (2015);
die meisten Weltcup-Siege in allen Disziplinen konnte bislang Deutschland einfahren (5), gefolgt von Italien (4), Frankreich und Schweiz (jeweils 3), Österreich (2) und Großbritannien (1).

Zeitplan Weltcup-Finale Dortmund 2018

Das „FEI World Cup Vaulting Final“ in Dortmund beginnt am Donnerstag, dem 22. März 2018 mit dem Warm-up. Am Freitag (23.03.) findet der erste Durchgang aller Disziplinen statt, am Samstag (24.03.) folgen die Finalrunden der Damen und im Pas-de-Deux. Das Finale der Herren ist für Sonntag (25.03.) geplant.

Donnerstag, 22. März 2018
15.45 Uhr – FEI World Cup VaultingTM Final – Warm up – Damen
16.15 Uhr – FEI World Cup VaultingTM Final – Warm up – Herren
16.45 Uhr – FEI World Cup VaultingTM Final – Warm up – Pas-de-Deux
Freitag, 23. März 2018
19.30 Uhr – FEI World Cup VaultingTM Final – 1. Umlauf – Damen
20.00 Uhr – FEI World Cup VaultingTM Final – 1. Umlauf – Herren
20.30 Uhr – FEI World Cup VaultingTM Final – 1. Umlauf – Pas-de-Deux
Samstag, 24. März 2018
11.00 Uhr – FEI World Cup VaultingTM Final – 2. Umlauf – Damen
11.45 Uhr – FEI World Cup VaultingTM Final – 2. Umlauf – Pas-de-Deux
Sonntag, 25. März 2018
11.00 Uhr – FEI World Cup VaultingTM Final – 2. Umlauf – Herren

Medien-Partnerschaft & Tickets
VoltigierService – betrieben von im|press|ions – wird das Finale in Dortmund als Medienpartner der Escon Marketing GmbH begleiten und die Fans bereits im Vorfeld mit stets aktuellen News, Informationen und Spezial-Aktionen auf dem Laufenden halten. VoltigierService bietet seinen Fans zudem exklusive Tickets mit 20 Prozent Rabett für die Voltigier-Veranstaltungen.

Online-Bestellung unter: www.voltigierservice.de

weitere Infos unter
Foto- und Presseagentur im|press|ions
Daniel Kaiser
Freesestraße 22
D – 04509 Delitzsch
Tel.: +49 (0) 160 – 98 07 35 30
redaktion@kaiser-impressions.com
www.kaiser-impressions.de